Uuuuuund bitte!

SWR-Fernsehen erneut am Silbersee zu Gast

Den See im Auge behalten, Badegästen Auskunft geben und im Notfall natürlich zur Stelle sein – das sind eigentlich die Aufgaben unserer Rettungsschwimmer am Silbersee in Bobenheim-Roxheim. Dafür öffnen sie jedes Wochenende und an den Feiertagen von Mai bis September die Station an dem heimischen Baggersee. Am Montag, den 22. Juli änderte sich für einige von ihnen für wenige Stunden das Aufgabengebiet – denn das SWR-Fernsehen war zu Gast.

Ein kleines Interview im Rahmen der Landesschau des SWR Fernsehens Rheinland-Pfalz war geplant, am Ende durften sogar sechs Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer vor die Kamera: als Bootsführer, Rettungsschwimmer oder „normale“ Schwimmer gaben sie ihr Bestes.

Schon um halb zehn morgens rückte das dreiköpfige SWR-Team an. Angesichts des strahlenden Sonnenscheins und der guten Drehmöglichkeiten am See war schnell klar: nicht nur für ein Interview, sondern auch für die Schnittbilder wollte das Team die extra an den See gekommenen Schwimmer einspannen. Den Anfang aber machten die Fernsehmacher mit einem Interview. Eine Fahrt auf dem Motorrettungsboot gab es dafür – und die passenden Hintergrundbilder zu den Themen „Gefahren am Baggerweiher“ und „Vorsicht vor kalten Wasserschichten“. „Könnten wir anfangs das Kieswerk im Hintergrund haben und danach langsam zum Badestrand hin drehen?“ Kein Problem – unser Bootsführer wurde allen Wünschen gerecht, während Moderatorin und Interviewpartnerin in der prallen Sonne gehörig ins Schwitzen gerieten.

Der Bitte nach Darstellern von „normalen“ Schwimmern kamen zwei weitere Frankenthaler Rettungsschwimmer bei knapp dreißig Grad Celsius Außentemperatur daher wenig später nur allzu gerne nach. Doch auch die restlichen Helfer in Rot waren nicht umsonst gekommen: sie durften – bewaffnet mit dem Rettungsbrett – auch ihre Füße ins angenehm kühle Nass strecken. Dann blieb am Ende eines interessanten Drehvormittags nur noch eines: Warten und gespannt am Abend den Fernseher einschalten.

Der rund viereinhalb Minuten lange Beitrag ist in der Mediathek des SWR leider nicht mehr online.