Über 4.600 Stunden für die Ausbildung

DLRG Frankenthal blickt bei Jahreshauptversammlung auf ereignisreiches Jahr 2011 zurück.

Gut gefüllt war der Einsatzkalender der vielen aktiven Rettungsschwimmer der DLRG Frankenthal im Jahr 2011. Einen Eindruck davon konnten die rund 25 Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung der DLRG Frankenthal am Freitag, den 20. April 2012, gewinnen.


Vorsitzender Ralf Wolfert zog eine durchweg positive Bilanz des vergangenen Kalenderjahres. Als Höhepunkt für die Ortsgruppe nannte Wolfert den „ersten Katastrophenschutzeinsatz, den wir hatten“ im Rahmen der Bombenentschärfung. „Die Stadt hat gesehen, dass wir da waren“, so Wolfert. Auch ein Drehtag mit dem SWR-Fernsehen am Silbersee, sowie die Bewirtung von rund 150 Erstklässlern und derer Familien bei der Aktion sicherer Schulweg durch die Jugend seien besondere Termine im DLRG-Kalender gewesen. „Alltägliche Aktionen wie zum Beispiel das gemeinsame Kochen mit den Maltesern für die Tafel treten da schon fast in den Hintergrund“, berichtete der Vorsitzende.  Gefreut habe man sich über die erfolgreiche Teilnahme an der Spendenaktion der ING-DiBa. Die durch die Aktion erhaltene Spende habe man wieder  in den Ausbildungsbetrieb gesteckt, so Vorsitzender Ralf Wolfert.


„Frühzeitig an den Schwimmkurs denken!“

Frank Dietrich, Technischer Leiter Einsatz, gab in dem gemeinsamen Bericht der Technischen Leiter einen Überblick über die Ausbildung und Einsätze in der Gliederung. „2011 haben wir nur für die Ausbildung über 4.600 Stunden geleistet“, konnte Dietrich vermelden. Rund 50 Aktive hielten derzeit den Trainingsbetrieb aufrecht. Die Trainingskapazitäten seien hierbei nahezu vollständig ausgeschöpft. Im Bereich Kleinkinderschwimmen (KKS) gebe es derzeit eine Wartezeit von rund zwei bis drei Jahren, im Bereich der Jugendschwimmabzeichen seien es sogar drei Jahre. „Wer also seinem Kind, Neffe oder Nichte einen Schwimmkurs schenken möchte, sollte sich bereits frühzeitig darum kümmern“, riet Dietrich. Von den 221 Trainingsteilnehmern im vergangenen Jahr konnten 210 ihren Kurs erfolgreich mit einem Abzeichen abschließen – eine sehr gute Quote. Auch im Bereich Erste Hilfe habe man in sieben Kursen Ersthelfer ausgebildet.


Über 1.000 Stunden leisteten die Frankenthaler Rettungsschwimmer im Einsatzwesen. Darunter fallen 560 Wachstunden, die Bewachung von 14 Regatten (insgesamt rund 270 Stunden), 160 Stunden im Katastrophenschutz als Helfer bei der Bombenentschärfung, sowie 85 Stunden für sonstige Einsätze. Auch hier konnte die Ortsgruppe auf 50 Aktive zählen.


Von einem leichten Überschuss konnte Schatzmeister Winfried König berichten. Derzeit  zähle die Ortsgruppe 540 Mitglieder. Allerdings mache der in vielen Vereinen beklagte Mitgliederschwund auch vor der DLRG nicht Halt. „Es ist jedoch nur ein kleiner Schwund“, beruhigte König die Versammlung.


Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden einige der Anwesenden für ihr tatkräftiges Engagement und ihre Mitarbeit in der DLRG Frankenthal geehrt. Die höchste Ehrung durfte an diesem Abend Ausbilder Heinz Priebe entgegennehmen: er erhielt das Verdienstabzeichen in Gold.


Die DLRG Frankenthal bedankt sich noch einmal herzlich bei allen Helfern und Aktiven!

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